Donnerstag, 1. Februar 2018

Leserunde | Trümmerkind


Es gibt Bücher, die gefühlt schon jeder gelesen hat, und von denen alle schwärmen. So ein Buch ist "Trümmerkind" von Mechthild Borrmann für mich. Ich freue mich, dass ich gemeinsam mit anderen die Geschichte entdecken darf.


INHALT

Hamburg 1946/47 - Steineklopfen, Altmetallsuchen, Schwarzhandel. 
Der 14jährige Hanno Dietz kämpft mit seiner Familie im zerstörten Hamburg der Nachkriegsjahre ums Überleben. Viele Monate ist es bitterkalt, Deutschland erlebt den Jahrhundertwinter 1946/47. 
Eines Tages entdeckt Hanno in den Trümmern eine nackte Tote - und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen. Der Kleine wächst bei den Dietzens in Hamburg auf. Monatelang spricht der Junge kein Wort. Und auch Hanno erzählt niemandem von seiner grauenhaften Entdeckung. Doch das Bild der toten Frau inmitten der Trümmer verfolgt ihn in seinen Träumen.
Erst viele Jahre später wird das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur kommen, das auf fatale Weise mit der Geschichte seiner Familie verknüpft ist …
(Quelle: Droemer Knaur)

LESEABSCHNITTE

1) Abschnitt: Kapitel 1 - 10
2) Abschnitt: Kapitel 11 - 22
3) Abschnitt: Kapitel 23 - Ende

Bitte tragt euer Fazit zum Leseabschnitt unter den entsprechenden Kommentaren ein.
Achtet bitte darauf, den richtigen Kommentar zu erwischen, damit andere nicht gespoilert werden.


MIT
Andrea von LeseBlick

Am 5. Februar beginnt die Leserunde zu diesem Buch.
Interessierte sind herzlich eingeladen!


Kommentare:

  1. Antworten
    1. Ich hoffe, dass mein Buch morgen ankommt. Heute fuhr die Post durch :/

      Freu mich auf die Runde mit euch.
      Wir sind ja mal eine eher seltene LR-Truppe. Umso mehr freue ich mich auf euch <333

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    2. @ Andrea: Bis Mo/Di wird das Buch schon kommen. Ich kann auch erst ab Di richtig aktiv sein, weil wir uns ein verlängertes WE gönnen und nach Prag absetzen. XD Natürlich versuche ich via Handy zu kommentieren, mal schauen, wie weit ich am Montag überhaupt komme.

      Es freut mich übrigens sehr, dass sich so viele Mitleser gefunden haben! :) Schön, dass ihr dabei seid! <3

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    3. Huhu ihr Lieben,

      ich freue mich auf die Leserunde mit euch. 😊 Mein Buch liegt bereit und ich bin schon gespannt.

      Liebe Grüße
      Silke

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    4. Gnahaaaaha! hab das Buch noch nicht *im kreis renn* ma schaun, was meine BuHa hier im Ort am Montag so sagt. Wenn bin ich ab Dienstag wohl dabei.

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    5. Ich freue mich total, mal wieder an einer Leserunde teilzunehmen. :) Habe vorhin schon mal reingelesen und bin bis jetzt schon positiv überrascht.
      Bin gespannt, wie sich alles entwickelt, und wie wir die Geschichte empfinden werden.
      Auf einen regen Austausch. :)

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    6. Habs Hörbuch geordert. Ist auf dem Weg. Ich steige ein, sobald ich es hab :)

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    7. Kein Stress! 😄 Ich werde jetzt mit dem Buch starten - bin echt gespannt, was uns erwarten wird.

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    8. Wie war es denn in Prag? 😊

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    9. Schön, aber sehr kalt! :) Prag ist ein richtiges Schmuckkästchen, weil in den Weltkriegen kaum etwas zerstört wurde, daher stehen noch alle möglichen Bauten aus allen möglichen Epochen. Prag ist grad mal 3 Stunden von uns entfernt - schon fast eine Schande, dass wir es früher nie besucht haben. :P

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    10. Schön, dass ihr ein paar schöne Tage hattet. Bei nur drei Stunden Anfahrt könnt ihr ja bei wärmeren Temperaturen noch einmal hin. ☺️
      Wir waren zur Abschlussfahrt in der Oberstufe in Tschechien und auch einen Tag davon in Prag, aber da stand mir noch nicht der Sinn nach den tollen Gebäuden 🙈 😁 Ich möchte da auf jeden Fall noch einmal hin.

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    11. Es zahlt sich definitiv aus. Wie seid ihr bei der Abschlussfahrt auf Tschechien gekommen?

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    12. Bei uns gingen die Abschlussfahrten fast immer nach Tschechien. Warum auch immer. Wir auf dem Gymnasium waren allerdings in England und Frankreich.

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    13. Frag mich nicht, warum dass damals so war, irgendwie fuhr die Hälfte der Stufe nach Tschechien und die meisten waren in Prag. Wir waren in Klatovy und sind von da aus durch die Städte gefahren.

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    14. Spannend! Bei uns wird Tschechien meist ausgeblendet, obwohl es so nah ist. Wir sind meist nur zum Shoppen über die Grenze gefahren.

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    15. Prag ist wunderscgön! War kurz nach der Öffnung des Eisernen Vorhanges dort. Wird mal wieder Zeit...

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    16. Vor allem, weil es ja nicht weit weg ist! :)

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  2. Antworten
    1. Ich bin positiv überrascht. :) Schon die ersten Seiten hatten es total in sich. Und das Schlimmste für mich ist, dass das im Krieg ja auch alles so abgelaufen ist. Ja, ich gebe es zu: Ich habe schon das erste Mal geheult. Die Szene mit dem toten Kind war einfach zu schlimm für mich. :(
      Mir gefallen die Sprünge sehr. Besonders, weil ich nicht das Gefühl habe, dass sie zu abrupt geschehen und ich irgendwie aus der Geschichte gerissen werde. Die Familie rund um Hanno ist mir schon total ans Herz gewachsen. Die anderen zwar auch, aber nicht *so*. Ich überlege, mir eine Übersicht der Figuren zu basteln. Gerade am Anfang bin ich da ein bisschen ins Schleudern geraten. Geht/ging euch das auch so?
      Ansonsten mag ich das Buch bisher sehr gerne und bin gespannt auf den weiteren Verlauf. Ich würde es am Liebsten in eins durchlesen, aber leider geht das nicht. :(

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    2. Ich bin jetzt auch regelrecht durch den erste Abschnitt geflogen. Das liest sich wirklich sehr gut und auch wenn ich weiß, wie es in der Nachkriegszeit aussah, macht es mich immer wieder betroffen, wenn ich darüber lese.
      Ich war ein bisschen überrascht, dass die Geschichte so in den Zeiten springt, aber mittlerweile finde ich mich zurecht.
      Ich frag mich ja schon, wo der Zusammenhang zwischen der Familie von Hanno und der Familie Anquist gibt, bzw denke ich, dass Joost wohl zu den Anquists gehört.
      Ich finde es sehr spannend und fesselnd.

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    3. @Kitty: ich habe am Anfang auch etwas gebraucht und bei der Familie Anquist habe ich auch noch nicht ganz raus, wem was zugestossen ist. Ich glaube ja, dass Joost von der Familie stammt, aber ob die tote junge Frau bei ihm seine Mutter war...

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    4. Ich hatte gar nicht erwartet, dass wir bei so einem relativ dünnen Buch gleich 3 Erzählsprünge haben.

      Bisher gefällt mir die Geschichte um Hannos Familie in den Trümmern von Hamburg am besten. Da merkt man richtig, wie kalt und lebensbedrohlich die Menschen 1947 in den Trümmern gelebt haben. Hannos Mutter schlägt sich aber recht gut durch, indem die Familie zusammenhält.
      Wer ist dieser Junge? Ist Joost der Sohn der toten Frau in den Trümmern? Ganz kann ich nicht nachvollziehen, warum sie Joost behalten. Man sollte doch annehmen, dass er auch eine Familie hat, die ev. nach ihm sucht.

      1945 Uckermark, das Gut Anquist spielt wohl eine Rolle in der Vergangenheit von Anna Meerbaum. Warum hat ihre Mutter Verwandte ‚unterschlagen‘? Was ist damals passiert? Anna geht die Recherchen an, ich bin gespannt, worauf sie stoßen wird.

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    5. @ Kitty: Mit den Figuren komme ich gut zurecht. Bisher habe ich noch den Überblick. Die Kapitel mit Hannos Familie gefallen mir auch am besten. Hier ist die Erzählung meinem Empfinden nach dichter als bei den anderen Teilen.

      @ Silke: Über die Sprünge habe ich mich ebenfalls gewundert, grad, weil es doch relativ wenige Seiten hat.

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    6. @Nicole: Stimmt. Man hat irgendwie das Gefühl, die Kälte zu "spüren". Ich kann mir das alles sehr gut vor Augen führen. Vielleicht deshalb auch schon die Tränen. :/

      Vielleicht ist die tote Frau vom Anfang "einfach nur eine tote Frau" und sie hat mit Joost gar nichts zu tun?! Ich stehe da noch vor einem Rätsel. Es sind ja viele nackte Tote entdeckt worden. Da könnte es sein, dass es nur Zufall ist, dass Joost gerade da von den beiden aufgelesen wurde.

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    7. Ja, vielleicht hat sie mit Joost wirklich nichts zutun. Das glaube ich aber nicht. ;)

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    8. Hallo in die Runde.
      Ich habe den ersten Abschnitt auch gelesen und bin wie ihr recht angetan.
      Ich nehme allerdings eher den Weg der Anquists auf mich. Warum auch immer bin ich bei Gutshäuser und Geheimnissen mehr dabei. Nun bin ich natürlich mega gespannt auf das Aufeinandertreffen von Anna und Josef. Der hat mich Sicherheit einiges zur Geschichte beizutragen. Dass es sich bei Anna's Mutter um Clara handelt war mir schnell klar. Aber warum die ihre Vergangenheit so leugnet bzw. totschweigt. Gab es Nachwehen, da ihr Vater Mitglied der NSDAP war? Ob Joost zu dieser Familie gehört? Da bin ich mir auch noch nicht sicher. Könnte vom Geburtsdatum allerdings Konrad sein. Das die Frau seine Schwester war glaub ich nicht. Sie wäre 47 erst 8 gewesen.

      Dennoch bin ich auch gespannt, wie Hannos Familie in das Buch passt.

      Hat eigentlich jemand den KT gelesen. Da ist mir eine kleine Umstimmigkeit aufgefallen. Geschrieben wird, dass Hanno den Jungen in den Trümmern entdeckt neben der Frau. Das war ja nun nicht so.

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    9. @Kitty: Familienübersicht ist bei mir bereits gefertigt :)

      Und über die 3 Erzählstränge freue ich mich sehr. Die Autorin verpackt sie gut und ich freue mich auf den steten wechsel.

      Wer hat schon andere Bücher der Autorin gelesen?
      Habe ja derzeit ein Auge auf ihre Bücher geworfen :D

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    10. @Andrea: Ich habe es noch nicht geschafft, mit der Familienübersicht. :/ Bin ein bisschen neidisch. ;)

      Ich bin so angetan vom Schreibstil der Autorin, dass ich tatsächlich schon geschaut habe, was sie sonst noch so geschrieben hat. Dabei ist mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" förmlich ins Auge gesprungen. Das wird auf jeden Fall mein nächstes Buch von ihr sein. :)

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    11. @Kitty
      Ich hatte bisher "Der Geiger" im Auge, aber Tschernobyl reizt mich dann doch ein wenig mehr ;) Danke für den Tipp.

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    12. @ Andrea: Stimmt, bzgl. KT habe ich mir auch gedacht, dass der Junge gar nicht direkt neben der Leiche gefunden wurde. Aber wahrscheinlich darf man's nicht so genau nehmen.

      Das Tschernobyl-Thema könnte mich auch reizen.

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    13. @Andrea Ich vermute auch, dass der Junge Konrad ist. Aber die tote Frau kann ja eigentlich nicht Isabell sein, wenn man den Kirchenbüchern glaubt, war sie ja 1947 bereits verstorben.

      Ich bin gespannt, was Anna bei Josef erfahren wird.

      Das Tschernobyl Thema könnte aus der Feder der Autorin sehr interessant sein.

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    14. Hallo zusammen - ich iebe die Bücher von Mechtild Borrmann und war deshalb sehr neugierig, wie es euch gefallen wird. Und es freut mich zu lesen, dass ihr alle ganz angetan seid! Gerade dieses Buch mit seinen 3 Erzählsträngen hat mir sehr gut gefallen - ich werde euch weiter stalken. ;-)
      LG Sabine

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    15. @Andrea: Gerne doch! :)
      @all: Na, das schreit doch geradezu nach einer neuen Leserunde. :) Bei der bin ich übrigens auch wieder dabei. :)

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    16. Hallo ihr Lieben!
      Ich stalke euch auch =) Habe das Buch ja schon gelesen und ein weiteres der Autorin. Ich habe aber auch noch 2 Bücher von ihr im SuB Regal!
      Wünsche euch weiterhin viel Lesevergnügen!
      Alles Liebe
      Martina

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    17. @ Andrea: Da stimme ich dir zu. Gerne! :)

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    18. Die Nachzüglerin ist da :D
      Da ich leider keine Kapitelunterteilung hab - weder gedruckt noch gesprochen, schau ich nach Gefühl hier rein, sprich alle 2 CDs (sind 6) und erstmal bin ich von der Sprecherin begeistert! Vera Teltz, sie sprich auch Diana Barrigan in White Collar, was ich gelegentlich abends zum einschlafen schau XD
      Zurück zum Buch:
      Mich berührt bisher auch am ehesten der Part mit dem Gutshof. Trotzdem sind die anderen nicht langweilig! Gefällt mir bisher wirklich gut.

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    19. @ Christin: Mit den Hörbüchern ist es manchmal unangenehm. Deshalb bin ich damals auch bei "Es" mehr oder weniger ausgestiegen. Ich konnte die Abschnitte nicht mehr nachvollziehen. Aber schön, wenn du immer wieder vorbei schaust.

      Ich mag den Hanno-Strang mehr - obwohl Clara mit der Zeit an Fahrt gewinnt.

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    20. @Christin:
      Vera Teltz mag ich auch sehr. Hatte sie neulich bei "Das Seelenhaus" auf den Ohren ;) Und ich glaube dir sofort, dass sie auch super zu der Story hier passt.

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  3. Antworten
    1. Anna 1993: Ich glaube, Anna ist einem Wahnsinns-Geheimnis auf der Spur. Gerade die Feststellung am Ende des Abschnitts - dass Clara auf dem Bild nicht ihre Mutter ist - hat mich momentan aus der Fassung gebracht. Jetzt wird’s richtig interessant. Zumindest hat sie Joost gefunden und wir haben eine Verbindung zwischen den Strängen.
      Joost hat diffuse Erinnerungen an Gut Anquist. Tja, da wird er wohl die ersten Jahre seiner Kindheit verbracht haben …

      Hanno 1947: Es ist noch einmal gut ausgegangen. Ich kann zwar nicht verstehen, dass Gustav seine Frau geschlagen hat, doch ich kann nachvollziehen, welchen Eindruck der kleine Joost bei ihm geweckt hat. Wer nicht? Da kommt man nach dem Krieg und der Gefangenschaft heim und plötzlich ist da ein Kind mehr, obwohl es sich rein rechnerisch niemals ausgehen könnte.
      Alles in allem ist die Familie Dietz recht gut davon gekommen. Sie haben kein Familienmitglied im Krieg gelassen.

      Clara 1946: Das ist mal ordentlich schief gegangen. Da hat sie endlich den Vater gefunden, ein Hoffnungsschimmer ist in Sicht und dann wird sie geschnappt. Ich fürchte fast, dass ihre Geschichte nicht gut ausgeht.

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    2. zu 1993: Nach dem Gespräch zwischen Joost und Anna kam ich auch gewaltig ins Grübeln. Ist die Clara (als Mutter von Anna) gar nicht die Clara aus der Vergangenheit? Ist die richtige Clara evtl gestorben. Im Verdacht, wer ihre Rolle aktuell eingenommen hat, habe ich Luise oder Almuth. Eher noch Luise. Die Clara der Gegenwart hat ein Trauma und meines Erachtens wurden beide Frauen vergewaltigt. Und ich glaube nicht, dass die Brandners umsonst einen größeren Part in der Geschichte einnehmen.

      1947: Es läuft echt gut für die Familie. Gustav ist zurück. Seinen Ausraster im Suff verstehe ich irgendwie. Aber nach seiner Reaktion und seiner Entschuldigung am nächsten Morgen, hatte ich ihm schon wieder verziehen. Agnes fährt einen Erfolgskurs. Ob die Familie noch irgendwie in Schwierigkeiten kommen zwecks Peters "Geschäften"? Oder haben sie sich mittlerweile von seiner "Hilfe" losgesagt?

      1946: die Brandners kommen mir seltsam vor. Bin gespannt ob es nun Spanien wird und wieso die Geschichte anfänglich auf Afrika hinauslief. Heinrich soll ja auch in Afrika gestorben sein. Ich werde gleich auf jeden Fall noch weiterlesen und vielleicht beende ich es heute sogar noch.

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    3. Erstmal vorweg: Ich muss das mit dem Handy tippen. Unser WLAN ist weg. :/ Also falls ich tausend fehler mache, ist mein Handy schuld und nicht ich. ;)
      Ich bin gerade komplett sprachlos. Wie das ist nicht die richtige Clara?! Wenn das so ist, würde es erklären, warum sie so versessen darauf ist, die Vergangenheit ruhen zu lassen. Bei dem was sie erlebt hat, ist das so oder so nachvollziehbar, allerdings wird das durch diese Entdeckung noch mal in ein völlig anderes Licht gerückt.
      Ich habe da ja jetzt auch gleich meine Theorien.
      Joost ist in Wirklichkeit der Junge, der mit den Anquists mittlerweile in Lübeck angekommen ist?! Clara ist vielleicht die Frau, die am Anfang der Geschichte nackt in diesem Geschäft war?! Und d7e jetzige Clara ist Luise?

      Toll finde ich übrigens, dass es den Dietz' gut geht. Über die Wiederkehr von Gustav war ichzwar überrascht, aber such erfreut. Schade, dass er sich da was einreden lassen hat, von Wegen Kuckuckskind.

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    4. @Nicole: Ich dachte schon, ich habe überlesen, dass Clara geschnappt wird und dann ist mir aufgefallen, dass ich ein Kapitel zu wenig gelesen habe. 🙈

      Dann stimmt meine Theorie wohl doch nicht so ganz. :/

      Ich habe es Gustav auch verziehen, dass er seine Frau geschlagen hat. Wobei ich ihm, als ich das gelesen Habe, gern auch eins üvergebraten hätte. Aber man kann es, wie Nicole schon sagte, echt iwie verstehen, wie es mit Joost ausgesehen haben muss.

      @Andrea: Ich hoffe nicht, dass die Familie noch irgendwie Schwierigkeiten bekommt. Ich finde sie so bemerkenswert und stark. Sie hätten das echt nicht verdient.
      Obwohl es wirklich irgendwann und irgendwie nach hinten losgehen kann.

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    5. Okay, dank Nicols unfreiwilligen Hinweis, hab ich jetzt 2 Kapitel weiter gehört. Aber das ist nicht schlimm.
      Die Familiengeschichte wird ja immer verworrener. Dachte ja immer, dass unser Joost DER Schlüssel ist, aber Anna selbst scheint der Schlüssel zu sein. Ihre "Mutter" ist einfach nur erbärmlich ... Frust in Alkohol ertränken, da hab ich kein Mitleid :/

      Die Sache mit Clara 1933 schmerzt ein wenig, da sie immer so frohen Mutes war und sich eisern durchkämpft.
      Wie steht nun Anges zu all dem? Ist sie Clara? :P
      Dass nur der kleine Junge die Verbindung ist, glaub ich irgendwie nicht. Zumindest nicht bei dem Wirrwar, was hier angedeutet wird. Bin gespannt auch die letzten beiden CDs!

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    6. Unfreiwilliger Hinweis? ^^ Habe ich was übersehen?

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    7. "Clara 1946: Das ist mal ordentlich schief gegangen. Da hat sie endlich den Vater gefunden, ein Hoffnungsschimmer ist in Sicht und dann wird sie geschnappt." daran orientierte ich mich :P

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    8. Huhu ihr Lieben,

      jetzt habe ich es auch geschafft, den zweiten Abschnitt zu lesen.

      Also das Joost Konrad ist, hatte ich ja schon vorher vermutet und ich denke, dass es auch in diese Richtung gehen wird. Gerade in dem Kapitel, in dem Anna bei ihm ist und man vorher seine Gedanken zu Gut Anquist liest - da erinnert er sich auf jeden Fall an den See,auch wenn er glaubt, nie dort gewesen zu sein.

      Das Clara nicht die Clara aus dem Erzählstrang der Nachkriegszeit ist, denke ich auch. Luise Brandner wäre meine Vermutung. Nur warum hat sie sich als Clara ausgegeben. Das Foto, das Anna bei Joost sieht, bestätigt ja, dass die Frau auf dem Foto nicht ihre Mutter ist. So richtig überrascht hat mich das nicht.

      Dafür finde ich es gut, dass die Familie Dietz sich wieder aufgerappelt hat und das Gustav heimgekommen ist, hat mich überrascht. Das er seine Frau geschlagen hat, kann ich ihm so gerade verzeihen. Es war ja doch eine furchtbare Zeit und wer weiß, was er alles mitgemacht hat.

      Ein Rätsel sind mir die Brandners, die mir alles andere als sympathisch sind. Ist er wirklich nur ein Beamter gewesen? Er verbirgt etwas und ich bin gespannt, was es ist.

      Ich werde auch gleich mal weiterlesen, ihr seid ja schon fast alle durch.

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    9. @ Silke: Die Erinnerung mit dem See ist meiner Meinung nach eindeutig. Woher sollte er es sonst wissen/fühlen?

      Beim Brandner haben (hatten) wir ähnliche Vermutungen. ^^

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  4. Antworten
    1. Brrr. Das war ja eine sehr triste Familiengeschichte. Da kriegt man es richtig mit der Angst zutun, wenn man merkt, wie der Krieg und seine Nachwehen in Familien gewütet hat.

      @ Andrea: Du hast mal wieder dein goldenes Näschen bewiesen. Joost & Konrad dürften wohl ein- und dieselbe Person sein. Am Ende finde ich es schade, dass Joost keine Gewissheit hat. Andrerseits hätte sich wohl sein Leben dadurch ohnehin nicht geändert.

      Clara/Luise fand ich furchtbar. Wie sie sich selbst in die Opferrolle manövriert und gar nicht daran zweifelt, dass sie im Grunde Recht gehandelt hat. Aber gut, im Krieg haben wohl viele Menschen Dinge getan, auf die sie nicht stolz sind. Irgendwie muss man sich selbst wieder ins Gesicht schauen können, und da legt man sich wohl eine eigene Interpretation der Wahrheit zurecht.

      Gut gefallen hat mir Claras Anmerkung, dass sie ‚nur‘ nach den Regeln gehandelt hat. Das glaube ich ihr sogar. Ich denke, die damalige Zeit hat das Boshafte aus vielen Menschen rausgekitzelt. Schade finde ich nur, dass sie auch dann nicht bereut, was geschehen ist, sondern sich ausschließlich selbst bemitleidet.

      Um Anna tut es mir ebenso leid. Sie lebt nun mit der wirren Geschichte der Mutter und hat kaum richtige Liebe von ihr erfahren.

      Die Familie Anquist hat nun die große Verliererrolle eingenommen. Sie haben es nicht geschafft. :(

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    2. Puh, das waren ja besondere 100 Seiten.
      Also dass Joost Konrad ist war mir wirklich schnell klar. Passte einfach vom Alter.
      Bei der Frau neben ihm tippte ich auch auf Clara, weil die Leiche für seine Schwester zu erwachsen war.

      Allerdings war ich völlig überrascht, dass alle 4 Leichen "zusammengehörten". Wie schrecklich. Wie du schon sagst Nicole.. sie haben es nicht geschafft.

      Meine Vermutung hinsichtlich Annas Mutter passte auch. Ihre Charakterzüge passten einfach perfekt zu denen der Luise. Die Autorin konnte es meiner Meinung nach sehr gut darstellen, wie diese Zeit das Böse aus jemandem Herausgekitzelt hat. Dennoch denke ich, dass nicht die Brandners das Todesurteil der Anquists waren, sondern die Grothes.

      Mir persönlich ging der Tathergang im Haus der Grothes zu abrupt. Ein wenig ausführlicher, langsamer hätte mehr Schrecken projeziert und auch mehr Emotionen hervorgerufen. Es wurde dunkel ja, und dann war es schon vorbei. Das fand ich ein wenig schade. Einerseits konnte die Autorin die Story aus 300 Seiten erzählen, aber die Story hätte noch weitere 100 Seiten erzählen können.

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    3. Stimmt, bei den wenigen Seiten hat's wohl an Raum für ausführlichere Erläuterungen gefehlt. Ich vermute mal, dass sie den Tathergang der Fantasie überlassen wollte. So ganz hat das bei mir auch nicht funktioniert.

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    4. Ich bin voll bei euch: Dieser plötzliche Mord, hat mich umgehauen und kam sehr überraschend. Einen fiesen Unfall hätte ich problem allen abgekauft und damit es keiner erfährt, hätte man die anderen eben auch ermordet. :(

      Clara ... diese Frau möchte man einfach nur rechts und links klatschen. Vor allem als man erfährt, wie sie dort in dem Lager agiert hat. Da hilft auch ihre Auskunft, dass sie es nicht gewollt hat nicht mehr. Gemerkt haben das die Häftlinge nicht ...

      Joost, hach ja, mir tut es leid, dass er letztlich doch keine Gewissheit hat. Sehr traurig.

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    5. Oh Mann, der letzte Abschnitt war echt heftig. Ich bin vor allem von Clara, bzw. Luise total erschüttert. Unfassbar, dass sie sich jetzt noch als Opfer dargestellt hat. Ich bin beim Lesen der Verhandlung ein bisschen agressiv geworden. Die arme Anna!
      Wie alles zum Ende gekommen ist, hat mir ziemlich gut gefallen, wenn gleich ich eher damit gerechnet hatte, dass die Brandners noch mehr mit drin stecken, aber anhand der letzten Seiten ist da ja viel Platz für Spekulationen. So richtig wissen, was nun wirklich passiert ist, kann man nicht. Aber ich denke, ich möchte das auch nicht. Schlimm genug, was da alles passiert ist.
      Dass Joost noch immer nicht zu 100% weiß, wer er ist, finde ich auf der einen Seite Schade, aber auf der anderen scheint ihm das nicht so viel auszumachen . Wenn überhaupt.

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    6. Also der dritte Abschnitt war auch der, der mich am meisten berühren konnte, auch wenn ich da ganz bei euch bin und es mir gerne ausführlicher gewünscht hätte.

      Allein dass es damals wirklich die vier Toten in den Trümmern gab, macht mir eine Gänsehaut. Dieser Aspekt gefiel mir sehr gut und hat mich auch betroffen gemacht.

      Das die Brandners Dreck am Stecken hatten, hatte ich geahnt, allerdings habe ich eher ihn verdächtigt. Luise ist eine schreckliche Person und auch der Versuch die Geschichte immer zu ihrem Gunsten zu drehen, macht sie noch einmal mehr unsympathisch. Auch wenn der Krieg das Schlimmste im Menschen hervorruft, zeigt der letzte Abschnitt deutlich, dass sie sich immer noch im Recht sieht.

      Das Schicksal der Anquists war sehr traurig, noch mehr Opfer des Krieges, bzw. von den Nachwirkungen des Krieges.

      Das Konrad Joost ist, bzw Joost Konrad, war ja klar. Auch wenn es wohl nicht mehr möglich ist, es zu beweisen, ist es klar.

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  5. Antworten
    1. Am Ende hat mich die Autorin fast gehabt, und ich habe mich gefragt, ob dass denn die wahre Geschichte der Trümmermorde von Hamburg ist. XD Wikipedia sagt, dass der/die Mörder nie gefasst wurden, die Sache mit den Leichen stimmt aber so.

      Mir hat’s recht gut gefallen, ich finde, die Geschichte ist sehr authentisch zu lesen. Allerdings könnte es ruhig eine Spur dichter sein.

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    2. Ich bin nun froh, dass dieses Buch nicht mehr zu einer Bildungslücke der Literatur gehört :)

      Dennoch hat es mir wie eben gesagt ein wenig an der detaillierten Beschreibung gefehlt.

      Am Ende des Buches hatte ich noch eine Vorschau zu dem Buch "Wer das Schweigen bricht" von Borrmann anbei. Klingt auch echt spannend.

      Wie du Nicole, habe auch ich eben mein Näschen in Wikipedia gesteckt.
      Hat jemand von euch schon das Buch "Trümmermörder" gelesen??? Habe ich das nicht sogar bei dir gesehen Nicole??? Möchte ich auf jeden Fall mal lesen und schauen, wie ein Mann die Trümmermorde von HH verpackt hat.

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    3. @ Andrea: Da haben wir recht ähnlich empfunden.

      Ja, ich habe "Der Trümmermörder" gehört und die anderen Teile der Reihe gelesen:
      https://zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at/2016/12/rezension-der-trummermorder-cay.html

      Es ist halt ein richtiger Krimi, von der Atmosphäre her sind die Bücher wahnsinnig gut.

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    4. Hallo ihr Beiden!
      "Wer das Schweigen bricht" habe ich schon gelesen, aber noch imme rnicht rezensiert...folgt noch. Wenn ich noch länger warte, kann ich mich wohl gar nicht mehr so gut daran erinnern. Es ist auf jeden Fall mehr Krimi und ebenfalls sehr gut geschrieben. Wird aber auch keine 5 Sterne bekommen, hat mir aber gut gefallen.
      Liebe Grüße
      Martina

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    5. Ich war auch nicht in jedem der Stränge absolut drin und habe mitgefiebert. Teilweise wirkten es wie Tatsachenberichte, denen man eben lauscht, aber die einen nicht berühren (kalt gelassen haben sie mich trotzdem nicht) Erst als radikal auf den Tisch gehauen wird, schmerzte es und man wollte Anna & Joost einfach nur in den Arm nehmen!

      Da ich den Stil mochte, werd ich sicher noch in andere Bücher der Autorin meinen Kopf reinstecken.

      @Trümmermorde
      Hab hier zum ersten Mal von einem expliziten Fall gehört, dass es vorkam, war mir bekannt. Nun muss ich wohl auch mal stöbern gehen :P

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    6. Ich kann sagen, dass ich echt begeistert bin. Hatte etwas Angst vor diesem Thema denn eigentlich treibe ich mich ja eher in anderen Genres rum. ;) Trotz der Schwierigkeiten, die ich anfangs wegen der vielen Figuren hatte bin ich ziemlich gut in der Geschichte gewesen. Ich könnte allem sehr gut folgen und habe jede Menge Emotionen während des lesens in mir gehabt. Selbst die Tatsache dass es irgendwann vorhersehbar gewesen ist, wer die Tote, wer Joost und wer Clara in Wirklichkeit ist, hat das meinen Lesespaß (wenn man das so nennen darf) nicht getrübt. Ich bin absolut begeistert und weiß schon jetzt, dass ich unbedingt noch weitere Bücher der Autorin lesen möchte und werde. Und ich werde nun auch allgemein mal in diesem Genre stöbern gehen. Habt ihr vielleicht Empfehlungen?

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    7. @ Kitty: Du hast uns ja schon mit "Die andere Hälfte der Hoffnung" inspiriert. :) Schaut aus, als könnte das wieder ein LR-Buch werden.

      Für mich hätte es ein bisschen dichter sein können, ansonsten fand ich es top!

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    8. @Nicole: Ich wäre bei der Leserunde auf jeden Fall dabei. :)

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    9. Manche Bücher haben zu viele Längen,dieses hätte gerne ein paar Seiten mehr haben dürfen. Es hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen und den Schreibstil der Autorin finde ich sehr gut. Ich bin auf jeden Fall neugierig auf weitere Bücher.

      Jetzt habt ihr mich auf ein weiteres Buch aufmerksam gemacht: der Trümmermörder. Da geh ich jetzt mal nachforschen. ;)

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