Donnerstag, 6. April 2017

Leserunde | Herr der Fliegen

Kennt ihr das Phänomen, dass in einem Buch, das man gerade liest, ständig ein anderes erwähnt wird und man es dann unbedingt lesen will? So ist es uns bei der letzten Leserunde auf meinem Blog („Ich bin böse“ von Ali Land) gegangen und wir haben kurzerhand beschlossen „Herr der Fliegen“ gemeinsam zu lesen. 


INHALT

Nach einem Flugzeugabsturz findet sich eine Gruppe Schuljungen auf einer unbewohnten Insel wieder. Ralph, der zum Anführer gewählt wird, will das Zusammenleben organisieren, aber die Führungsrolle wird ihm von Jack streitig gemacht. Aggression, Gewalt, der Verlust aller Hemmungen machen aus dem Paradies bald ein mörderisches Inferno … 
(Quelle: Fischer)

LESEABSCHNITTE

1) Abschnitt: Kapitel 1 - 3
2) Abschnitt: Kapitel 4 - 6
3) Abschnitt: Kapitel 7 - 9
4) Abschnitt: Kapitel 10 - Ende

Bitte tragt euer Fazit zum Leseabschnitt unter den entsprechenden Kommentaren ein.
Achtet bitte darauf, den richtigen Kommentar zu erwischen, damit andere nicht gespoilert werden.


MIT
Andrea von LeseBlick
Jessi von In Büchern leben
Kitty von My Books Paradise
Jana von Meine Bücherecke
Christin von Life for Books

Am 7. April beginnt die Leserunde zu diesem Buch.
Interessierte sind herzlich eingeladen!



Kommentare:

  1. Antworten
    1. Ich werde wahrscheinlich erst morgen den ersten Abschnitt beenden. Gestern bin ich im österreichischen Zug-Chaos gesteckt (ich weiß nicht, ob man davon in D gehört hat) und da ist alles stehen und liegen geblieben. :D

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    2. Ich habs jetzt auch und starte gleich auf der Couch damit :D

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    3. Ich muss mich bei euch noch einmal entschuldigen, dass ich mich bei der LR so rar gemacht habe. Ausgerechnet letztes WE war hier totales Chaos und dann habe ich die Woche noch etliche Abendtermine reinbekommen. Wenn's läuft, dann läuft's - auch im negativen Sinn. :S

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    4. Mach dir keinen Kopf, Liebes. Manchmal ist es eben so. Ich hoffe sehr, dass es sich jetzt gelegt hat?

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    5. Es wird. :D Heute habe ich Zeitausgleich und kann endlich ein paar Dinge nachholen.

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    6. Hey Nicole, Lesen soll doch in erster Linie Spaß machen und wir sind ja alle noch hier, also brauchst du dich nicht zu entschuldigen! :D

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  2. Antworten
    1. Ich mache dann mal den Anfang, denn ich habe gerade das dritte Kapitel beendet! :D
      Erstaunt bin ich, dass es sich so gut lesen lässt und man sich die Insel tatsächlich so gut vorstellen kann! Den Flugzeugabsturz selbst haben wir als Leser nicht miterleben dürfen, dafür haben wir aber gleich einmal die Jungs kennengelernt, die dort nun auf dich selbst gestellt sind.

      Ralph scheint der geborene Anführer zu sein, genau wie Jack. Das die beiden immer mal wieder aneinandergeraten ist abzusehen! Den interessantesten Charakter habe ich bis jetzt in Piggy gefunden. Echt böse, das Ralph ihn dennoch so nennt, auch vor den anderen und es ist schnell klar geworden, dass Piggy auch hier der Außenseiter ist, obwohl er anscheinend der intelligenteste von allen ist und auch bessere Ideen hatte ... Er tut mir schon jetzt irgendwie leid, aber vielleicht auch, weil ich immer noch "Ich bin böse" im Kopf habe und da Piggy ja auch erwähnt wurde ...

      So, von den drei Kapiteln fand ich die ersten beiden echt fesseln, das dritte hat aber meiner Meinung nach etwas nachgelassen. Dieser "Konflikt" zwischen Jack und Ralph erschließt sich mir noch nicht ganz! ;)

      Übrigens bin ich schon gespannt, wie der Titel "Herr der Fliegen" und auch der Auszug aus Goethes "Faust" zur Geschichte passt, ich ahne Böses! ;) Zumal die Kinder/Jugendlichen ja echt froh zu sein scheinen, endlich ohne Erwachsene zu sein. Bis jetzt hat niemand den Ernst der Lage so recht begriffen!

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    2. Ich habe das dritte Kapitel gestern Abend im Bett noch gelesen und kann mich nun auch äußern :)

      Auch mein erster Gedanke war "oh wir starten gar nicht im Flugzeug, sondern gleich auf der Insel". Dennoch grübel ich ein wenig über die Vorgeschichte.
      Es scheint als wären Schulklassen unterwegs gewesen (der Chor) oder waren es doch nur vereinzelt Kinder? Sind diese allein gereist? Das Flugzeug schien Feuer gefangen zu haben und ist abgestürzt? Aber ich habe auch irgendwas von abgeschossen gelesen. Dieses komplett ohne Erwachsene erschließt sich mir noch nicht ganz...

      Bei den Charakteren bin ich voll bei dir Jessi. Piggy sticht da sehr heraus. Die anderen, vor allem Jack und Ralph haben Eigenschaften, die in einer Gruppe nur zu Chaos führen können. Eine interessante Stelle war denk ich, als Jack das Schwein (noch) nicht töten konnte. Ich denke, dass wird sich bald ändern. Piggy ist auf jeden Fall der Schlauste!

      Kapitel 3 war bei mir auch das als schwächste empfundene. Ich hoffe es geht jetzt wieder bergauf. Die Kapitelüberschriften gefallen mir bisher sehr!

      Was haltet ihr vom Ungeheuer/ Schlange im Wald? :P

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    3. Ich habe gerade das dritte Kapitel beendet und muss sagen, dass ich überrascht von. Hätte mir den Schreibstil, bzw. Die Sprache irgendwie schwerer vorgestellt. Schön, dass ich mich getäuscht habe. 😊
      Mir gefällt bislang ziemlich gut, was ich lese. Die Beziehungen der Kinder interessiert mich total. Wie sie sich wohl verändern werden und sich eben auch die Zwischenmenschlichkeit ändern wird. Besonders Ralph und Jack finde ich mega interessant, weil sie beide Anführertypen, aber doch so verschieden sind. Und Piggy habe ich richtig in mein Herz geschlossen. Er tut mir unheimlich leid. Ich mag mir gar nicht vorstellen, was ihm wohl noch passieren wird.

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    4. @andrea ich dachte auch, dass das Flugzeug anscheinend abgeschossen wurde, es wäre ja auch die Frage, wann genau das alles spielt! Vielleicht denken die Kinder/Jugendlichen das aber auch nur, interessant wäre ja auch zu wissen, warum keine Erwachsenen überlebt haben, hatten sie keine Aufsichtspersonen dabei? Und warum kannten sich fast alle untereinander nicht? (Außer halt der Chor?)

      Das Ungeheuer im Wald symbolisiert vielleicht nur die kindlichen Ängste der Jüngeren, ich bin aber mal gepannt 😀

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    5. @Andrea: ich hab mich auch gewundert, dass es gleich auf der Insel startet u d nicht im Flugzeug. Ob wir noch erfahren, wie es passiert Ist?
      Die Sache mit den Erwachsenen erschließt sich mir auch noch nicht. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das vll noch kommen wird.
      @ Jessi: Deinen ersten Eindruck hätte ich geschrieben haben können. 😉 Bin absolut deiner Meinung.

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    6. @Kitty Ich muss aber sagen, dass ich irgendwie finde, dass der Schreibstil sich noch etwas wandelt ... Besonders bei den Dialogen ist mir das aufgefallen, weil es kaum eine Kennzeichnung gib, wer da gerade spricht. (Es ist vielleicht aber auch nur seltsam, weil man es aus neueren Büchern gewohnt ist, dass alle Dialoge gekennzeichnet sind, mal sehen! ;))

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    7. Für das Alter des Buches bin ich recht positiv überrascht.
      Nach ein paar Stoplersteinen in Dialogen die einfach nur wirr waren und von innerer Panik zeugten, gings dann endlich mal ans "logische" Handeln :P

      @Absturz
      Das Warum und wie und so wenig verletzte und dan noch ein Feuer - Hä?
      Für n Abschuss sind sie gut davon gekommen oO
      Oder gabs nur einen Brand am Flugzeug? In der Hinsicht bin völlig planlos. Aber ich lese ma weiter :D

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    8. Diesmal bin ich eine echt schlechte Gastgeberin! :D Sorry, bei mir ist es momentan etwas turbulent. :S

      Aber jetzt bin ich auch mit dem 1. Abschnitt durch. Ich frage mich, wie die Kinder auf die Insel gekommen sind? Wenn es ein Flugzeugabsturz war, dann wurde niemand verletzt, was mir schon etwas seltsam vorkommt.

      Die Kinder zeigen sich recht unorganisiert, was in Anbetracht des Alters kein Wunder ist. Sie sind mit Feuer und Flamme überall dabei und bringen doch nichts zu Ende bzw. denken nicht bis zum Ende.

      Am Ende von diesem Abschnitt wird es spannend. Ob sie tatsächlich beobachtet oder gejagt werden? Was hat es mit der Schlange auf sich?

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    9. Kann es sein, dass es zu Zeiten des 2. Weltkriegs spielt und die Kinder evakuiert werden sollten? Das würde erklären, warum keine Erwachsenen an Bord waren.

      Mit Piggy bin ich voll bei euch. Er fällt auf und ist wohl der Einzige, der weiter als bis zur nächsten Minute denkt. Das Ralph seinen "Namen" verrät war schon richtig gemein, aber ich glaube, er hatte Piggy nicht einmal richtig zugehört.

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    10. @Nicole Meinst du, es wären dann echt keinerlei Erwachsene dort? Aber ich glaube, Ralph hat ja zu Beginn gesagt, dass er sich auch gewundert hat, warum keine Erwachsenen überlebt haben. Er hat das ja so erklärt, dass der vordere Teil gebrannt hat ... Aber ja, Kriegszeit wird es wohl auf jeden Fall sein!

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    11. Endlich habe ich es auch geschafft, die ersten drei Kapitel zu lesen :)

      Direkt zu Beginn konnte die Handlung mich wieder packen. Den Roman habe ich vor einigen Jahren schon mal gelesen, und ich kenne auch die Schwarzweiß-Verfilmung.

      Die Ausgangssituation: Mehrere Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren stranden nach einem Flugzeugabsturz auf einer Insel mitten im Meer. Kein Erwachsener hat überlebt.
      Direkt zu Beginn der Handlung trifft man auf zwei wichtige Charaktere: Ralph, der sich zum Anführer der Jungen macht, und Piggy, einem dicken Jungen mit Brille. Es ist abzusehen, dass diese noch eine wichtige Rolle spielen wird, da nur durch sie das Signalfeuer entfacht werden kann.

      Ralph und Jack freunden sich an, stehen gleichzeitig aber in Konkurrenz um die Rolle des Anführers zueinander. Von den anderen Jungen sind bis jetzt lediglich Piggy und Simon herausgestochen.

      Erste Spannungen sind bereits jetzt im Gange.

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    12. @ Jana: Den Anfang fand ich recht gut. Obwohl für mich nicht hervorgegangen ist, warum die Kinder auf der Insel gestrandet sind. Wenn das Flugzeug abgestürzt ist, dann müsste es doch auch Verletzte geben, oder?

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    13. Also, ich habe das so verstanden: Die Kinder wurden in einem Flugzeug außer Landes (England) geschafft. Das wurde während des Zweiten Weltkrieges tatsächlich auf mehrere Arten gemacht, um Kinder zu schützen. Das Flugzeug wurde abgeschossen, musste auf der Insel notlanden/ist abgestürzt. Kein Erwachsener hat überlegt; weswegen kein Kind ernsthaft verletzt wurde... Vielleicht riesengroßes Glück.

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  3. Antworten
    1. So, der nächste Abschnitt, ich muss sagen, dass ich den Schreibstil mittlerweile, gerade was die Dialoge angeht, etwas schwieriger finde, teilweise recht wirr sogar. Der Anfang hatte mir deutlich besser gefallen, vom Stil her, aber die Geschichte finde ich weiterhin interessant.

      An einer Stelle wird ja gesagt "Wenn der Krieg vorbei ist", demnach ist gerade Krieg (ein Weltkrieg? Ein anderer Krieg wäre für englische Schuljungen vielleicht nicht gerade greifbar!) Also wurde das Flugzeug vielleicht wirklich abgeschossen, stellt sich aber immer noch die Frage nach den Erwachsenen. Teilweise hatte ich beim Lesen so ein Gefühl von "Lost", also als ob die Jugendlichen/Kinder vielleicht nur in einer Parallelwelt noch existieren. (Es sucht ja auch irgendwie keiner nach ihnen?!?) Aber ich glaube, die Idee verwerfe ich schnell wieder :D

      Die Beziehung Jack/Ralph/Piggy spitzt sich zu, besonders als Jack da das Schwein anschleppt und dafür verantwortlich war, dass das Feuer ausgegangen ist. Ich habe das Gefühl, Jack geht in seiner Rolle total auf, wird aber schon vorher an der Schule eher zu den "Stärkeren" gehört haben. Dass er seine Wut an Piggy ausgelassen hat, finde ich echt mies ... Da zeigen sich aber mal wieder die Gesetze der Natur, die Stärkeren und Schwächeren ... Piggy setzt sich selbst aber weiterhin für die Gemeinschaft ein und versucht, seine Ideen einzubringen, schade, dass er nicht akzeptiert wird.

      Nun aber zum Hauptthema: Das Monster! ;) Existiert es nun wirklich? Ist es der Teufel? :P Oder weiterhin nur die Ängste der Kinder?

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    2. Die Sache mit dem Monster ist eine Kopfsache - seh zumindest momentan keine anderen Anzeichen. Die Jungs zeigen ja kaum Angst und wenn kommt sie in extrem Schüben zum Ausdruck.

      Zwecks des Fallschirms: Denke mal wieder befinden uns mitten im Krieg. Das würd auch erklären warum keine Suchtrupps nach den Schülern Aussschau halten. Das verwirrt mich nämlich etwas, denn inzwischen müssen einige Wochen vergangen sein, wenn man nach der Optik der Überlebenden geht.

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    3. Ich finde es krass, wie schnell man die Seiten verschlingt. Im Grunde ist nicht wirklich viel passiert, aber irgendwie doch.
      Piggy empfinde ich immer mehr als denjenigen, der rote Fluch am schlauesten von allen ist. Schade, dass er wegen sei es äußeren so niedergemacht wird.
      Die Entwicklung zwischen den anderen, besonders aber jene zwischen Jack und Ralph wird garantiert noch zu ganz viel Ärger führen. Ich find es krass, wie die anderen eigentlich mehr auf Jack als auf Ralph hören. Stellenweise habe ich tatsächlich an "Lemminge" gedacht: Einer geht voraus und alle anderen Folgen ohne zu hinterfragen. Ich denke, es hat sich viel mit Angst zutun, was ich sehr gut verstehen kann. Jack macht selbst mir Angst mit seinem "Blutdurst".
      Dass ein Erwachsener fehlt, wird in diesem Abschnitt iwie noch deutlicher. Die "Großen" werden von den Kleinen nicht mehr gabz so ernst genommen. Jedenfalls hatte ich das Gefühl.
      Was ist mit dem Ungeheuer? Ich tappe da immer noch im Dunkeln, kann mir aber dennoch nicht vorstellen, dass es eins auf der Insel gibt.
      P.s. tippe meine Texte per Handy und entschuldige mich schonmal für merkwürdige Wörter. 😉

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    4. Blogger frisst mal wieder Kommentare. *grummel*
      @ Jessi: ich finde den Schreibstil immer noch sehr angenehm und die Dialoge stören mich auch nicht wirklich. Was das Ungeheuer angeht, bin ich unsicher, glaube aber nicht, dass es eines gibt.
      @christin: gehe ebenfalls davon aus, dass es zu Zeiten eines Krieges spielt aus denselben Gründen. Warum sucht niemand nach Ihnen?

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    5. @Jessi: Zwecks Dialogen. Ich war in diesem Abschnitt auch ab und zu raus. Zum einen weil doch auch noch einige andere Jungen zu Wort kamen, aber auch weil die Dialoge oder Gedankengänge manchmal etwas wirr waren.

      Kriegszeit gehe ich mit! Die fehlenden Erwachsenen: ich habe keinerlei Idee warum Kinder in einem Flugzeug zu Kriegszeiten unterwegs sein sollten. Zu dem stelle ich mir ein flugzeug vor, wo Kinder und Erwachsene getrennt saßen, das FZ abgeschossen wurde und der Teil mit den Kindern landete auf der Insel :D Gibt es eigentlich Wrackteile? Oder sind die Kiddis vom Himmel geflogen? :)

      Fixpunkte in diesem Abschnitt waren für mich: Ralph vs. Jack / Rauch vs. Schwein. Die Stärksten haben unterschiedliche Meinungen was Vorrang hat. Ein wenig Nerven tun mich solch Aussagen wie "Rauch", "Rauch", "Rauch", womit er eigentlich meint "wir müssen uns ums Feuer kümmern." :/ Ein 12 Jähriger wird doch einen vollen Satz zu Stande bekommen oder? Beim Lesen schaue ich ihn jedenfalls seltsam an :P

      Ängste? - Tiere? - Geister? Ich tappe auch total im Dunkeln. Würde mich natürlich über Menschen von denen niemand weiß mehr freuen, als über Einbildung oder ne große Schlange, ABER es sind ja hier Kinder, also ist alles möglich.

      Fande im Gesamten Abschnitt 2 schwächer als Abschnitt 1.

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    6. @Andrea: Das Unterschreibe ich, den zweiten Abschnitt fand ich auch deutlich schwächer und die ganzen Fragen, bezüglich des Flugzeugabsturzes stelle ich mir auch. Die müssen ja auch eher im Wasser gelandet sein, besonders die Kleinen können sich noch nicht schwimmen ... Und wo ist das restliche Flugzeug? Aber was ich mir echt am meisten frage: Wieso kannten sich echt nur die Chorjungen? Ich meine, die saßen doch schon vorher im Flugzeug nebeneinander und müssen miteinander geredet haben, oder nicht? Ralph kannte ja echt niemanden, ich frage mich, wohin sie da unterwegs waren, da es ja auch den Altersunterschied gab ..

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    7. Jack ist der Brutalo in der Runde. Ein Querulant, der nur danach strebt, vor den anderen gut dazustehen. Das passt auch zu seiner Rolle als Jäger. Ihm macht die Jagd Spaß und jetzt, da er ein Schwein getötet hat, ist auch diese Grenze überschritten.

      Ralph hat die Truppe nicht mehr im Griff. Eigentlich hatte er sie nie unter Kontrolle, aber mittlerweile merkt er selbst, dass die ganze Situation noch mehr aus dem Ruder läuft.

      Das Feuer ist tatsächlich ihre einzige Hoffnung und auch, wenn sich die Kinder bemühen, sie sind eben nur Kinder, und können Konsequenzen gar nicht abschätzen.

      Piggy hat sich zurückgezogen und fürchtet sich zurecht vor Jack. Ich glaube, Jack wird sich noch auf eine ganz besondere Art „auszeichnen“.

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    8. Ich denke auch, dass das Monster nicht wirklich existiert. Sie sind allein auf der Insel und da kann sogar bei einem Erwachsenen die Fantasie mit einem durchgehen. Ich glaube nicht, dass ein gefährliches Vieh mit Klauen auf der Insel ist, weil es ansonsten die Kinder schon gerissen hätte.

      Die Dialoge finde ich übrigens auch manchmal wirr. Der Schreibstil ist zwar sehr einfach gehalten, gleichzeitig empfinde ich ihn als recht sprunghaft und man muss ein paar Zeilen zurück lesen, damit ich die Szene richtig auffassen kann.

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    9. Die Kluft zwischen den beiden Lagern um Ralph und Jack wird größer: Während Ralph sich an eine Rettung mithilfe des Signalfeuera klammert, schart Jack seine Anhänger um sich, um Jagd auf Schweine zu machen.

      Besonders bei den kleineren Kindern kommt es immer häufiger zu Angstschüben: Sie vermuten ein wildes Tier auf der Insel, das nachts herumschleicht. Jack und seine Jäger wollen dieses Tier erlegen und steigern sich immer weiter in einen Ursprungszustand hinein...

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  4. Antworten
    1. Ich hab den letzten und diesen Abschnitt in einem Zug gelesen. Daher hier noch was zur Sprache. Die wirren Dialoge stören mich nicht. Kinder reden nur mal queer durcheinander und scheren sich n Dreck um Erziehung, wenn die Eltern nicht dabei sind - zumindest hier, die meisten :P
      Aber man muss schon tierisch aufpassen, um die Abschnitte zu erkennen, die nicht deutlich sichbar gekennzeichnet sind, alles geht in einem riesen Absatz/Kapitel unter.

      Nun zur Schlussszene hier: Wow! Habs ja schon n bissl eher geahnt, aber dass es nun doch zur Tat kommt. Nun gut. Bin jetzt gespannt ob die Jungs das auch für voll nehmen oder es runterspielen.
      Der Wahn bei der Schweinejagd ist ja schon beängstigend genug, aber was würden wir machen, wenn wir auf einer Insel landen und Tiere jagen müssen. Erstechen, ausbluten, ausweiden. Das kann nicht jeder. Von daher hab ich auch einen Funken Respekt.

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    2. Ich hatte ja gehofft, dass es nicht dich zu so einer Tat kommen würde, habe es aber geahnt. Ich bin echt geschockt über das, was ich da gerade gelesen habe und etwas sprachlos.
      Wie gehen die Kinder da jetzt wohl mit um?
      Dass sich jetzt zwei Fraktionen gebildet haben, war irgendwie auch abzusehen. Was für Ausmaße es annehmen wird, jedoch nicht.

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    3. So, insgesamt muss ich sagen, dass ich einige Abschnitte recht wirr finde, es ist wohl künstlerische Freiheit des Autoren, kann mir aber nicht vorstellen, dass die Kinder/Jugendlichen tatsächlich so reden! Zumal mir auch hin und wieder eine Kennzeichnung fehlt, wer das alles denn sagt. Dadurch gibt es eigentlich nur drei richtige Hauptcharaktere, mit Simon vielleicht noch vier, die man hier näher kennenlernt.

      Die Schweinejagd am Ende war hier auf jeden Fall echt krass und auch, dass Jack und die anderen sich da so reingesteigert haben ... Dass Ralph und Jack aneinanderergeraten war auf jeden Fall abzusehen. Aber das Jack und seine "Jäger" wirklich so Psycho sind ... Natürlich ist es auch ein total anderes Leben dort, unter ganz anderen Umständen. Aber krass, dass aus Kindern so etwas wird ...

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    4. Simon ist tot! Irgendwie dachte ich schon, dass es so kommen wird. Dass früher oder später ein Kind von den anderen getötet wird. Aber so? Wie sie sich alle in diesen Wahn reinsteigern, nichts zustande bringen und ständig mit Machtkämpfchen beschäftigt sind.

      Jack ist halt der Typ, der sich nur selbst profilieren will und Ralph wächst alles über den Kopf.

      @ Jessi: Ich finde es teilweise auch sehr wirr. Einerseits wird die Umgebung sehr genau beschrieben, es stecken viele Details drin, gleichzeitig vernachlässigt der Autor diese Details aber bei den Charakteren. Man lernt sie nur sehr schemenhaft kennen, dadurch habe ich aber ein Gefühl von „Objektivität“. Wisst ihr, was ich meine?

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    5. @Nicole Genau das ist mir auch aufgefallen, ich fand es am Anfang einfach toll, wie die Umgebung beschrieben wurde, das ganze Inselleben, aber bei den Charakteren kam mir die Beschreibung zu kurz ... Zumal wir echt nur Jack, Ralph, Piggy und Simon etwas näher kennenlernen, aber irgendwie immer noch nicht nah genug. Das Buch hätte richtig Hammer sein können, wenn der Autor auch hier noch mehr wert auf seine Charaktere gelegt hätte ... Ich fand anhand der Dialoge irgendwie auch, dass alle gleich gesprochen haben ...

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    6. Wie ihr schon gesagt habt, war anzunehmen, dass sich die Gruppe in zwei Teile teilen wird. Allerdings habe ich wirklich nicht damit gerechnet, dass Ralphs Gruppe so klein sein wird und die Masse sich Jack anschließt. Essen überwiegt hier also der Thematik sicherer Unterschlupf und Rettung (Feuer).

      Wie findet ihr den Aspekt der Erklärung des Titels in dem Abschnitt eigentlich?
      Und wie erklärt ihr euch das Gespräch zwischen dem Herr der Fliegen und Simon? Sein Anfall? Hat er eine Krankheit? Habe ich da was überlesen oder war es nur ein Angstanfall?
      Sein Ende ist traurig und ich bin nun gespannt auf die Nachwirkungen!

      Übrigens nochmal zu den 2 Lagern. Jack hat nun mit seinem Schwein locken können. Wiederrum hätte ich es zu gern gesehen, wie auf der Insel die Sinnflut einbricht und Jack vielleicht auch bei Ralph angekommen wäre, um Unterschlupf zu bekommen :P

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    7. @Andrea: Ich fand die Anspielung auf den "Herrn der Fliegen" gut und ich denke, dass es tatsächlich nur ein "Anfall" war. So ein Schweinekopf auf einen Stock ist schon irgendwie beängstigend und Simon war ja eh schon verwirrt. Er war es ja auch, der am Anfang des Buches in Ohnmacht gefallen ist, ich glaube, das Inselleben hat ihn psychisch, als auch körperlich an seine Grenzen gebracht!

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  5. Antworten
    1. Joah, bevor ich noch die zusätzliche Erklärung gelesen hab, kam mir schon der Gedanke, dass das ne perfekte Schullektüre zum zerpfücken ist. Da man hier fein den Zerfall der angelernten Zivilisation sehen kann.
      Die einer Front, die eigentlich nur noch Wildlinge sind (und man sich denkt WTF? kann man wirklich so schnell so werden? oder lags an dem kindlichen Gemüt, was die Vernunft schneller beiseite schiebt, als bei Erwachsenen?)
      Und die andere Front um Ralph, die es versucht logisch anzugehen und immer wieder an den Rauch denkt, an das Wegkommen, nicht das bleiben. (aber auch hier merkte man die zögerlichen Momente und die Frage nach dem Was mach ich hier eigentlich?)

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    2. Grad gesehn, dass ich gar nicht auf eins eingegangen bin: Atombombe? Flucht? Hab ich was verpasst oO Finde nicht, dass das aus dem Text hervorgeht.

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    3. Okay, jetzt haben wir also Piggys Tod miterlebt ... ich muss sagen, dass ich Simons Tod fast schlimmer fand, mit Piggy aber wie erwartet besser mitfühlen konnte. Erst klauen sie ihm die Brille und dann das ...

      So, das "Monster" war dann wohl ein Mensch (Der Fallschirmspringer, der kurz erwähnt wurde?), doch durch ihre Angst haben sie sich da so sehr reingesteigert und sich gegenseitig verängstigt, dass sie in ihrem Wahn alles als viel Schlimmer angesehen haben ...

      Ich muss sagen, dass ich zum Ende der Geschichte viel mehr Mitgefühl mit Ralph hatte, als am Anfang. Zu Beginn war er auch teilweise ein Mitläufer, wollte es allen Recht machen, aber er hat sich dann doch entwickelt und weiter auf Demokratie bestanden, während Jack tatsächlich einen Diktator dargestellt hat! Er hat sich die Ängste der anderen zu Nutze gemacht, krass, aber so ist es ja auch schon in der Geschichte passiert ...

      So, ich werde für meine Rezension jetzt auch noch ein paar Interpretationen lesen und mir auch noch den Film anschauen, hier aber erst einmal meine Meinung! :D

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    4. Der arme Piggy. :/ Ich hatte es geahnt, dass er nicht überleben wird, aber jetzt, wo er wirklich gestorben ist, bin ich trotzdem traurig.
      Ich kann sagen, dass ich das Buch mochte, mir allerdings noch das ein oder andere fehlt. Zum einen hätte es mir gefallen, noch mehr von den Hintergründen zu erfahren. Also Flugzeugabsturz, etc. Zum anderen war mir das Ende dann irgendwie zu abrupt.
      Gelesen sollte man ihn aber auf jeden Fall haben, finde ich.
      @Jessi: Ich kann mir gut vorstellen, dass der Mensch eher der Pilot gewesen sein könnte.

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    5. @Kitty: Ich stimme dir zu, zum Flugzeugabsturz hätte ich auch gerne mehr erfahren, aber eigentlich ist dieser für die Geschichte auch nicht so wichtig.

      Am Ende hatte ich aber echt einen Kloß im Hals, als der Offizier kam und Ralph bewusst wurde, dass das, was hier passiert ist, dort draußen weiter geht ... Eben auf einer anderen Ebene, bei den Erwachsenen, das Ende finde ich so absolut perfekt und es hat den Nachklang, den das Buch eben braucht!

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    6. So ich bin eben noch schnell durch die letzten Seiten gefegt. Es liest sich wirklich schnell und irgendwie hatte ich das Empfinden, dass der Autor im letzten Abschnitt den Schreibstil durchblicken lassen hat, auf den ich gewartet habe :P Es wurde viel häufiger gesagt, wer sprach usw und ich fand es lag nicht nur an der Story, sondern auch am Schreibstil, dass der letzte Abschnitt eine reine Hast war. Also ich habe sehr mitgefiebert!

      Mit dem Mord an Simon wurde mir zu sacht umgegangen. Lediglich Ralph hat wirklich drüber nachgedacht. Und ab da wusste ich, nun kommt ein anderer Ralph zum Vorschein. War er mir von Anfang an sehr fern, so konnte ich ihn zum Ende hin deutlich besser leiden. Aber wie @Jessi schon angesprochen hat, hier fehlt die Liebe zum Detail hinsichtlich der Charaktere.

      Die beiden Lager wurden hier zum Schluss wirklich perfekt und knallhart dargestellt. Jack, Holla die Waldfee. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

      Die Offenbarung des Monsters war mir zu plump. Es wurde ja wirklich nur in dem kurzen Abschnitt erwähnt.

      Hingegen gefiel mir das abrupte Ende super! Hätte ich nie mitgerechnet, dass da jemand ist, als Ralph aus dem Wald herausstolpert und Jack's verschluckte Zunge. Perfekt!

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    7. So, nun auch mein Senf zum letzten Leseabschnitt.

      Piggy ist also tot, damit hatten wir ja gerechnet. Ich empfand seinen Tod relativ unspektakulär, nach allem, was zuvor passiert ist.

      Es hat sich trotzdem noch alles sehr dramatisch zugespitzt und ich sehe es als Parabel auf die Erwachsenenwelt und den Krieg an. Der eine hat eine Strategie, der andere das Schwein, aber statt gemeinsam Gutes zu bewegen, gehen sie aufeinander los.

      Mir hat der Erzählstil einfach nicht gefallen. Ich mochte das Wirre nicht, die schemenhafte Darstellung der Figuren und diesen philosophischen Beigeschmack. Wenn es abgeklärter, realistischer erzählt worden wäre, dann hätte es mir mehr gefallen.

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    8. @Jessi: Stimmt schon, der FLugzeugabsturz ist für die Geschichte echt nicht so wichtig. Aber da ich ziemlich neugierig bin, hätte ich dennoch gerne mehr darüber erfahren. ;)
      @Nicole: Ich hätte auch irgendwie damit gerechnet, dass Piggy anders ums Leben kommt. Unspektakulär trifft es ziemlich gut.

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  6. Antworten
    1. Man sollte es lesen, dieses Buch. Ich war letztlich von der Tiefe der psychologischen Seite überrascht. Gestört hat mich aber der Aufbau, der einfach nicht immer klare Linien gezogen hat, bei Personen oder Szenenwechseln. Und so für unnötige Verwirrtheit im ersten Moment sorgte. Die beiden Morde/Unfälle ließen mich doch einen Moment schlucken, ich muss also voll drin gewesen sein :D

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    2. Meine Rezension kommt am Mittwoch, ich finde auch, dass es ein echt lesenswertes Buch war, das mich echt zum Nachdenken gebracht hat. Ich hatte mit meinem Mann auch ein längeres Gespräch über das Ende. Es ist schön, wenn ein Buch einen so mitnimmt und wenn es dann noch 1 zu 1 auf unsere Zeit übertragbar ist! Einzig der Schreibstil war für mich stellenweise störend, es wäre um Längen besser gewesen, wenn der Autor den Charakteren so viel Mühe gewidmet hätte, wie den Beschreibungen des Insellebens!

      Ich habe übrigens gerade mit meinem Mann den Uralt_Film dazu geschaut auf Youtube. Er ist fast eine haargenaue Umsetzung des Buches und das Monster war da der Fallschirmjäger. Ich kann den Film empfehlen, auch wenn das schlechte Bild ein wenig nervig ist!

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    3. Hinsichtlich meiner Bewertung werde ich mir die ganze Geschichte und die einzelnen Faktoren nochmal durch den Kopf gehen lassen. Ist ja doch einiges da zum Sacken lassen.

      @Jessi: die Verfilmung werde ich mir auch zeitnah mal anschauen :) Bin gespannt.

      @Christin: mit der psychologischen Tiefe hast echt recht und ich finde im Nachhinein Ali Land hat mit diesem Klassiker hier eine sehr gute Wahl für seinen Roman "Ich bin böse" gemacht.

      Zwei Fragen, die ich an euch noch habe sind:
      Was haltet ihr von den doch sehr unterschiedlich gestalteten Cover?
      (vor Augen habe ich mein schwarz-rotes, das vom LR-Banner und bei LB wird mir eins mit nem grünen Monster angezeigt)

      Und ich finde auch, dass es eine interessante Schullektüre ist, die anscheinend aus unserer Runde NIEMAND gelesen hat :P Schade! Wäre interessant gewesen, wie man es damals und heute empfunden hat. Nun zur Frage: was glaubt ihr, ab welchem Alter man dieses Buch empfehlen sollte? Vielleicht auch in Hinsicht auf eigene Kinder (später)?

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    4. *VERBESSERUNG*
      Das dritte genannte Cover zeigt gar kein grünes Monster, sondern grüne Schrift und einen Jungen, ich denke Ralph, der entweder im Dickicht sitzt oder es doch das Monster ist :D :P

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    5. @Andrea: Das Cover, das wir beide haben, kommt im Film vor, den ich gesehen habe, wurde von dort also genommen! :D Ich finde es irgendwie passend, auch wenn ich das von Nicole deutlich schöner finde. (also das von LR) Aber es ist eben ein altes Buch und der Flair kommt da durch diese Kriegsbemalung echt gut rüber! Es ist eben eine Art Krieg, der von den Jungs da ausgetragen wird ...

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    6. Hier gibt es heute auch schon meine Rezension: http://in-buechern-leben.blogspot.de/2017/04/rezension-herr-der-fliegen-william.html

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    7. @ Christin: Ja, ich denke auch, dass man dieses Buch lesen sollte, wobei die psychologische Tiefe meiner Meinung nach in der Handlung steckt.

      @ Andrea: Ich glaube, es kommt auf die Entwicklung des Kindes an. Aber so mit 12/13 Jahren kann ich es mir schon recht gut vorstellen. Vorausgesetzt natürlich, dass das Kind mit einem Erwachsenen drüber sprechen kann.

      Mein Cover gefällt mir besser. :D Ich mag verdrehte Palme und die Farbe. Das rotschwarze Cover ist mir zu brutal, obwohl es gut zur Geschichte passt und damals Cover wohl allgemein so gestaltet wurden.

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    8. @Andrea: Mir gefällt das Cover mit den Palmen sehr. Ich habe noch eine sehr alte Ausgabe hier liegen, wo mir das Cover hingegen nicht so sehr gefällt.
      Ich habe keine Ahnung, ab wann ich das Buch empfehlen würde. So ab 14 Jahren? Ich kann es echt nicht sagen.

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